Es klingt zu schön, um wahr zu sein …

Doch es gibt ein sog. „Hard Skill“, von dem es abhängt, ob Du Dich wohlfühlen wirst und wie Deine Figur aussehen wird.

… leere Versprechungen? Nein, auf keinen Fall!

Im heutigen Beitrag bringe ich Dir Schritt für Schritt die „Kunst des richtigen Lesens“ bei und zeige Dir, auf welche Verpackungsdetails Du besonders achten sollst.

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Erfahre hier, wie Du hartnäckige Fettpolster am Bauch verlieren kannst…

Verstehst Du unter Zutaten, Mindesthaltbarkeitsdatum und durchschnittliche Nährwerte nur Bahnhof, dann bist Du hier richtig gelandet. Denn im heutigen Beitrag verrate ich Dir Wissenswertes zur Nährwertkennzeichnung, zu „guten“ und „schlechten“ Produkten sowie, worauf Du auf der Deklaration Acht geben sollst.


DER ERNÄHRUNGSTREND: GESUND & CLEAN ESSEN!

Fakt ist, immer mehr Menschen sind ernährungsbewusst und legen großen Wert auf ein gutes Wohlbefinden – was natürlich erfreulich ist.

Mittlerweile diskutieren sowohl Teenager als auch Erwachsene darüber, was gesund und ungesund sei, was man zum Frühstück essen sollte, wie man am besten Mahlzeiten zubereiten sollte (Meal-Prep) und und und …

WENN VON GROSS BIS KLEIN ALLE DIESELBEN LEBENSMITTEL KAUFEN

Jeder ernährt sich gesund, alle schauen auf die Qualität – von den Großeltern bis hin zu den Tanten, Cousinen.

Ob in Büchereien, Freizeitparks oder Einkaufszentren … überall hört oder liest man darüber, wie wichtig es ist, sich gesund zu ernähren.

Doch auf dieser Trendwelle reiten nicht nur Konsumenten, sondern auch die Hersteller von Lebensmittelprodukten. Und sich ihres Vorsprunges bewusst, führen sie Tag für Tag viele Kunden hinters Licht ja, auch Dich!

So ist es!

Ich wette, dass Du aus dem Supermarkt fast immer ein Lebensmittel bringst, der Dir zu Deiner Wohlfühlfigur verhelfen sollte. Eines vorweg: Du irrst Dich!

Weil die Lebensmittelkennzeichnung ziemlich komplex ist und der Durchschnitts-Kunde einfach kein Ernährungsexperte ist, schlagen aus dieser Unwissenheit Hersteller Profit.

Profit in Millionenhöhe!

Damit Du aber Dein hart verdientes Geld nicht sinnlos aus dem Fenster wirfst, verrate ich Dir in folgenden Zeilen ein paar Tipps, wie Du am besten die Spreu vom Weizen trennen kannst.

Tipp Nummer 1: Lass Dich nicht von der Verpackung täuschen!


BEURTEILE EIN BUCH NICHT NACH SEINEM UMSCHALAG!

Merke Dir Eines: Beurteile NIE und UNTER KEINEN UMSTÄNDEN die Qualität eines Produktes anhand von Aufschriften, Versprechen, Marketing-Namen und dubiosen Behauptungen, die aus dem Verkaufsregal sofort ins Auge fallen.

Was nämlich alle Hersteller gemeinsam haben ist, dass sie Dich für ihr Produkt gewinnen wollen. Und das machen sie mithilfe von auffälligen Farben, verschiedenen Verpackungsformen und –materialien und das nur mit einem einzigen Ziel – dass Du ihr Produkt zur Kasse bringst und kaufst.

Und merkst Du Dir von allen Tipps des heutigen Beitrags nur das Eine, dann habe ich damit mein Ziel schon erreicht.

Beim Einkaufen gilt also noch immer das altbewährte Sprichwort: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Versprich mir darum Folgendes …

KLEIN GEDRUCKT UND UNWICHTIG? AUF KEINEN FALL!

Wenn Du einkaufen gehst, dann solltest Du immer, aber wirklich IMMER das Produkt umdrehen und einen Blick auf das Zutatenverzeichnis sowie die Nährwerttabelle werfen, bevor Du das Produkt in den Einkaufswagen wirfst.

Abgemacht?

Manchmal können diese Informationen entweder an der Seite oder einer anderen Stelle des Produktes abgedruckt sein.

Und nachdem Du die Tabellen gefunden hast?

Auf der Rückseite der Verpackung wirst Du tausend und eine Information finden – von Zutaten, Makronährstoffen, Kalorienwerten, Mengenangaben bis hin zu empfohlenen Tagesaufnahmewerten usw.

Ein Haufen von Informationen mithilfe derer Du eine schnelle Entscheidung treffen musst.

Und diese Entscheidung soll wohlüberlegt sein, nicht wahr? Doch wie geht das?

Keine Panik! Eins nach dem anderen.

Das Erste, was ich persönlich beim Kauf eines Produktes mache, ist, dass ich kurz die Zutatenliste überfliege.

FINGER WEG, WENN DU DIE NAMEN NICHT MAL AUSSPRECHEN KANNST!

Zuerst lege ich meinen Fokus auf die ersten drei Zutaten, die hinter dem Wort »ZUTATEN oder ZUTATENVERZECHNIS« stehen:

Warum vor allem die ersten drei?

Aus dem Grund, weil sich die Zutaten je nach Mengenanteil folgen. Mit anderen Worten: Je mehr von einer Zutat im Produkt steckt, desto früher taucht diese auf der Liste auf. Steht also eine gewisse Zutat auf der ersten Stelle, so stellt sie einen Großteil der Menge des Produktes dar.

Und findest Du auf dieser Liste Zutaten von schlechter Qualität, auf die ich im nächsten Absatz zu sprechen komme, dann lege das Produkt gleich wieder ins Regal zurück.

Nimm Dich also in Acht vor allem vor Konservierungsstoffen (E200-290), künstlichen Farbstoffen (E100-181) und Süßungsmitteln (E900-1520) sowie anderen Zusatzstoffen, die langfristig Deiner Gesundheit schaden könnten.

Um das Ganze vereinfacht auszudrücken: kaufe immer naturbelassene und möglichst unbearbeitete Produkte.

Bin ich einmal die Zutatenliste durch, so leg ich meinen Fokus auf Folgendes:

Ich überprüfe die Nährwerttabelle. Dass ist die Tabelle, auf der (in Gramm) die Mengenangaben für Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße und Kalorienmengen im Produkt stehen.

Und da fängt der Spaß erst richtig an!

Wieder ein Haufen von Informationen, die nichts bringen, kennt man sich mit der Tabelle nicht aus. Doch mache Dir keine Sorgen, denn in den folgenden Zeilen erkläre ich Dir, welche Informationen wirklich von Bedeutung sind und wie man sie richtig liest.

Damit Du die Tipps nicht übersiehst, erkläre ich Dir das Ganze eins nach dem anderen.

» – DAVON ZUCKER« …. WIE SOLL ICH DAS VERSTEHEN?

Sehen wir uns erst mal an, worauf Du bei Kohlenhydraten achten solltest.

Wie Du bereits schon weißt, stellen Kohlenhydrate einen wichtigen Makronährstoff dar, der in erster Linie Energie liefert. Und ob Kohlenhydrate auf Deinem Teller vorkommen sollten, steht vollkommen außer Frage – DEFINITIV!

Doch aufgepasst!

Aus der Nährwerttabelle kannst Du schnell herauslesen, ob es sich um hochwertige KH (Kohlenhydrate) handelt oder nicht.

Um aber zwischen den KH unterscheiden zu können, muss man wissen, wie sie eingeteilt werden:

Man teilt KH folgendermaßen ein:

  • Polysaccharide (Mehrfachzucker)
  • Oligosaccharide
  • Einfachzucker (Monosaccharide)

Und genau verschiedene Arten von Zucker können sich negativ auf Dein Hormonbild, Wohlbefinden und Fortschritt auswirken.

Und um das Ganze noch komplexer zu machen, hat Zucker auch enorm viele verschiedene Namen. Um nur einige aufzuzählen: Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fruktose), Rohr- oder Rübenzucker (Saccharose), Milchzucker (Laktose), Maltose (Malzzucker), diverse Sirup-Arten u.Ä.

Die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung schreibt jedoch vor, dass nicht nur die Kohlenhydraten-Mengen in einem Produkt angegeben werden müssen, sondern auch ganz genau, wie viel davon Zucker ist.

Mein Tipp daher: Lies Dir genau durch, wie viel Zucker im Produkt enthalten ist.

Praxistest: Solltest Du mal feststellen, dass der Original Griechische Joghurt der Marke X 4g Zucker pro 100g enthält (was vollkommen normal ist, da Milchzucker in solchen Produkten enthalten ist), der Original Griechische Joghurt der Marke Y aber pro 100g z.B. 12 Gramm Zucker enthält, dann kannst Du davon ausgehen, dass dem zweiten Joghurt im der Bearbeitungsphase zusätzlich Zucker beigemischt worden ist. Und von solchen Produkten solltest Du lieber die Finger lassen.

Solltest Du also die Wahl zwischen zwei kohlenhydratreichen Lebensmitteln treffen müssen, dann wähle das Produkt mit möglichst wenig Zucker.

» -DAVON GESÄTTIGTE…«

In der Nährwerttabelle unter oder über den »KOHLENHYDRATEN« findest Du aber auch eine Angabe zu den »FETTEN«.

Und obwohl Viele um Fette am liebsten einen großen Bogen machen würden, machen sie da einen riesengroßen Fehler – denn Fette sind wichtig! Wichtig, weil sie das Wohlbefinden fördern, wichtig, weil sie gesundheitsfördernd wirken und essenziell, wenn man gesund abnehmen will. Doch das alles unter einer Bedingung: wenn sie in optimalen Mengen verzehrt und die Richtigen ausgewählt werden.

Andernfalls können Fette u.a. zu Herz- und Gefäßerkrankungen sowie überschüssigen Kilos führen.

Nun stellt sich also die Frage, wie man zwischen „guten“ und „schlechten“ Fette unterscheiden soll?

Antwort: Weiß man an der richtigen Stelle zu suchen, dann kann diese Frage schnell beantwortet werden.

So wie bei den Kohlenhydraten, findet man auch bei den Fetten die Unterkategorie »-davon gesättigte«.

Fettsäuren werden in der Regel in zwei große Gruppen eingeteilt:

  • ungesättigte Fettsäuren („gesunde“ Fettsäuren)
  • gesättigte Fettsäuren („ungesunde“ Fettsäuren)

Darum gilt die Devise: Schaue immer auf Menge der im Produkt enthaltenen gesättigten Fettsäuren und vermeide Produkte, die die empfohlenen Werte von gesättigten Fettsäuren deutlich überschreiten.

PARADEBEISPIEL GRIECHISCHER JOGHURT

Die dritte Makronährstoffgruppe in der Tabelle stellen Eiweiße dar.

Diese Makronährstoffgruppe ist wichtig vor allem dann, wenn Du ein Produkt kaufst, mit dem Du ausreichend Aminosäuren bzw. Eiweiß aufnehmen willst.

Doch auch da gibt es bestimmte Hersteller-Tricks, auf die Du achten solltest.

Paradebeispiel: Original Griechischer Joghurt. In der Regel gilt Griechischer Joghurt als eine hochwertige Eiweißquelle. Dem ist es aber in der Praxis nicht immer so. Denn im Supermarkt findet man auch Produkte, die sehr wenig Eiweiß enthalten und dem Original Griechischen Joghurt in puncto Eiweißgehalt sozusagen nicht das Wasser reichen können.

Deshalb möchte ich erneut deutlich betonen: Bevor Du ein Produkt kaufst, drehe es einmal um und stelle sicher, was sich wirklich in der Verpackung versteckt.


Abschließend aber noch zwei wichtige Informationen, die ich Dir gerne mit auf den Weg geben würde.

Hast Du die Qual der Wahl, dann leg ich Dir ans Herz, dass Du immer jede Angabe »PRO 100 GRAMM“ des Produktes und nicht »PRO PORTION« vergleichst.

Denn genau da machen Viele den fatalen Fehler und wählen das weniger hochwertige Produkt aus.

Die zweite, wichtige Information gilt vor allem dann, wenn Du ein hochwertiges Produkt kaufen willst. Und ich kann es nicht oft genug betonen: Die erste Seite der Verpackung ist da nie ausschlaggebend! Denn die wichtige Information befindet sich auf der Rückseite des Produktes.

Wer viel auf ökologisch Hergestelltes bzw. Verarbeitetes setzt, soll auf der Verpackung nach dem unteren Logo Ausschau halten!

Auch die 10 Super-Lebensmittel für unsere Golden TREE Active Greens kommen aus ökologischem Anbau. Mit dieser reichhaltigen Mischung aus organischen Super-Lebensmitteln wird der Körper mit der richtigen Menge an Ballaststoffen und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken und Pflanzeninhaltsstoffen (Phytonutriente) versorgt, die das Energieniveau steigern, die Verdauungsfunktionen verbessern und bei der Entgiftung der Körpers mitwirken.


Ich bin fest davon überzeugt, dass wir im Rahmen des heutigen Beitrages viel Neues bearbeitet haben. Doch mit etwas Praxis wirst Du ab heute problemlos die Entscheidung treffen können, was auf Deinen Speiseplan gehört und was nicht.

Da es sich aber um ein etwas komplexeres Thema handelt, das viele neue Fragen aufwirft, stehe ich Dir mit Rat immer zur Verfügung. Schreibe mir einfach ins untere Kommentarfeld oder per E-Mail. Mein Motto: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. 😉

ÜBER DEN AUTOR

Avtor

Michael Gersic

Michael Gersic ist Mitbegründer des Webportals Perfekter Körper, eines Portals übers Abnehmen und gesunden Lebensstil, das monatlich von mehr als 200.000 LeserInnen besucht wird.