Passiert es auch Dir manchmal, dass Du auf die Waage stehst und …

Baaaam!

Die Waage zeigt Dir eine Zahl an, die Dir wortwörtlich den Atem raubt. 

Schon wieder zeigt sie mehr an, als letztes Mal.

Doch hast Du eigentlich nicht das Gefühl, dass Du zu viel isst oder Dich zu wenig bewegst. … 

Trotzdem ist auf der Waage der Unterschied mehr als offensichtlich.

DIE FÜR DEIN RESULTAT ENTSCHEIDENDE VERÄNDERUNG

Logisch …

Ein konkreter Schlag ins Gesicht, der Deine Laune, Dein Selbstbewusstsein und Motivation beeinflusst und oft darüber entscheidet, ob Du mit Deiner Figurveränderung weitermachst oder die Flinte ins Korn wirfst. 

Weil es sich um eine außerordentlich gefährliche Situation handelt, decke ich in den nächsten Zeilen für Dich auf, was in Wahrheit in Deinem Körper vorgeht und wie Du dieser unangenehmen Erfahrung zukünftig aus dem Weg gehen kannst. 

Wahrscheinlich gibst Du mir recht, dass nur wenige, während ihrer Figurveränderung nicht mindestens einmal auf die Waage stehen. 

Schließlich handelt es sich um die bekannteste und beliebteste Technik, um Fortschritte zu messen und verfolgen zu können.

DOCH IST DIE WAHRHEIT EINE ANDERE ALS DU DENKST 

Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du verstehst, was diese Zahl auf der Waage tatsächlich über Deine Figurveränderung verrät und, dass Du keine Angst davor hast, auf die Waage zu stehen.

Merke Dir, dass das Körpergewicht nur eins der Elemente ist, welches die Wirksamkeit der gewählten Strategie bestätigt und konkret dabei helfen kann, Anpassungen vorzunehmen, damit Du Dein Ziel in kürzester Zeit erreichst. 

Du musst diese Abmessungen als Ganzes betrachten. 

Vor allem dann, wenn Du dabei unangenehm überrascht wirst und die Zahl auf der Waage praktisch über Nacht in die Höhe springt.  

Also werde ich in den folgenden Zeilen aufdecken, was wirklich in Deinem Körper passiert. So wirst Du die Information zur Kenntnis nehmen, ohne bitteren Beigeschmack und schlechte Gefühle oder negativen Einfluss auf Deine Motivation.

Okay …

Zuerst will ich Dir sagen, dass Gewichtsschwankungen vollkommen normal sind. Auch konkretere Sprünge (0,5 kg–2 kg), die Dir öfters Deine Laune verderben, sind Teil jeder Figurveränderung. 

Außerdem musst Du verstehen, dass für eine schnelle Änderung des Körpergewichts nicht überflüssiges Fett verantwortlich ist, sondern der Stoff, den die meisten vergessen.

Dieser macht etwa 70 % Deines Körpers aus, und logischerweise, hat er somit einen konkreten Einfluss auf das Körpergewicht.  

Ich denke dabei an Wasser.  

Gerade der Wasseranteil ist meistens für eine schnelle Gewichtsveränderung verantwortlich.

Meistens aus einem der folgenden 4 Gründe (Auslöser).

WENN ES DICH ERWISCHT, SPÜRT DAS JEDE ZELLE DEINES KÖRPERS

Der erste Grund ist definitiv der unangenehmste. 

Vor allem deshalb, weil er Deine Pläne sehr schnell zerstören kann, es etwas schwerer ist, ihn zu kontrollieren und außerdem hängt er von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu kommt, dass es von Tag zu Tag schwieriger ist, ihm auszuweichen. 

Stress hinterlässt als Bestandteil eines modernen Lebens katastrophale Folgen an Deinem Körper. 

Unter anderem beeinflusst er auch Dein Körpergewicht. Natürlich nicht auf jene Art, die sich die meisten wünschen würden. 

Aufgrund verschiedener Situationen, wie:

  • Schlafmangel,
  • verarbeitete Nahrungsmittel,
  • längere Reisen,
  • bevorstehende Prüfung,
  • schlimme Streits,
  • Verlust des Jobs usw.,

erhöht sich der Cortisol (Stresshormon) Anteil und daraus folgt, dass sich in Deinem Körper viel mehr Wasser sammelt.  

Der Grund dafür liegt darin, dass Cortisol das antidiuretische Hormon – ADH direkt beeinflusst, das durch das Blut zu den Nieren gelangt und eine Wasserausscheidung vermindert.

Also merke Dir deshalb Folgendes …

Immer, wenn Du Dich in einer außerordentlich stressigen Situation befindest, wird die mit Sicherheit Einfluss auf Dein Körpergewicht haben. 

SIE SIND WIE MAGNETE, DESHALB DARF DICH DIE ZAHL NICHT ÜBERRASCHEN 

Im Gegensatz zum ersten Auslöser hat der zweite Grund für ein erhöhtes Körpergewicht eher mit entspannteren Momenten zu tun. 

Picknick, Feiern, Kinoabende usw. sind normalerweise Gelegenheiten, wo Pizzen einen Platz auf unseren Tellern finden oder Burger, Nudeln, Kuchen und andere sehr leckere Snacks. 

Und diese beinhalten einen großen Anteil an Kohlenhydraten.  

Kohlenhydrate werden in einfache Teile verstoffwechselt, die der Körper als Energiequelle nutzen kann oder für den späteren Bedarf speichert. Damit dieser Prozess die gewünschten Resultate bringt, muss auch das Wasser “mitmachen”.  

Was bedeutet das? 

Auf 1 Gramm eingenommener Kohlenhydrate werden 3 zusätzliche Gramm Wasser gespeichert.  

Und wenn Du Dir dann vorstellst, wie Du nach einem Wochenende voller leckerer Sünden am Montag auf die Waage trittst, ist Dir schnell klar, dass diese Abmessung ohne jegliche Grundlage ist. 

JENE TAGE IM MONAT 

Aber klar sind erhöhter Stress und eine größere Menge Kohlenhydrate noch lange nicht die einzigen Gründe, dass der Organismus mehr Wasser zurückhält, als üblicherweise. 

Ziemlich unangenehm ist auch die Erfahrung, welche die meisten Frauen nur zu gut kennen. 

Einige Tage, vor Beginn “jener Tage im Monat” haben viele neben einem Völlegefühl auch ein erhöhtes Körpergewicht.  

Weil sich das Hormongleichgewicht verändert, und vielen auch ein erhöhter Appetit Schwierigkeiten bereitet, ist eine Abweichung natürlich ganz normal. 

Hierbei erinnere ich Dich gern nochmals daran, dass es nicht durch einen erhöhten Fettanteil dazu kommt, sondern wieder durch das Wasser, das der Körper zurückhält.  

OHNE  – GIBT ES KEINE VOLLKOMMENE UND SCHNELLE REGENERATION

Es gibt noch einen weiteren Grund, der Dich sicher ziemlich überraschen wird. 

Dieser hängt mit dem Training zusammen und ich muss zugeben, dass ich auch selbst manchmal nicht daran denke. 

Wenn ein konkretes Training auf dem Plan stand, das auf Deinen Muskeln einen somit konkreteren Anteil an Mikro-Verletzungen hinterlässt (die sind erwünscht, denn sie sind etwas absolut Normales und notwendig um eine fitte Figur zu formen), reagiert der Organismus so schnell wie möglich darauf. 

Damit die Regeneration wirklich schnellstmöglich verläuft, wird in den Prozess selber ein größerer Anteil Wasser miteinbezogen und logischerweise, macht sich das auch auf der Waage bemerkbar.  

Wenn Du also einen Tag danach auf die Waage stehst, wo Du Dich am Vortag an alle Regeln gehalten hast, gut organisiert warst, auf die Ernährung geachtet und ein konkretes Training absolviert hast, kann es passieren, dass Dir die Zahl auf der Waage, keine Freude bereiten wird. 

Also aufgepasst …     

weil es nur klar ist, dass konstante Schwankungen Gift für Dein Selbstvertrauen und Deine Motivation sind, schlage ich Dir vor, Dich für eine der folgenden Strategien zu entscheiden und so dafür zu sorgen, dass ein Wiegen keine schlechte Laune mehr verursacht. 

EINE UMSTRITTENE STRATEGIE, OBWOHL SIE EXTREM GUTE RESULTATE ZEIGT

Und zwar … 

wenn Du gerade erst mit Deiner Figurveränderung anfängst, empfehle ich Dir, Dich für eine etwas aggressivere Option zu entscheiden. 

Durch die gesammelten Erfahrungen mit unseren Schützlingen, sind wir zum Schluss gekommen, dass es in der Anfangsphase die weit effektivste Vorgehensweise ist, sich eine bestimmte Zeit täglich zu wiegen, immer morgens, mit nüchternem Magen.

Obwohl es so scheint, dass es sich dabei um eine unangenehme Aktivität handelt, ändert sich die Situation schnell. 

Weil wir mehrere Gewichtsangaben haben, können wir uns auf den Durchschnitt konzentrieren. 

Wir berechnen das Durchschnittsgewicht der vergangenen 7 Tage und vergleichen dieses dann mit früheren Durchschnittsgewichten. So verkleinern wir den Einfluss von gemessenen Schwankungen und können uns auf ein breiteres Bild fokussieren. 

Sobald wir bemerken, dass das Körpergewicht im Durchschnitt wöchentlich schön sinkt, können wir absolut ruhig bleiben und Gewichtsschwankungen zwischendurch, werfen uns nicht mehr aus der Bahn.

NÄHER AM ZIEL, KANNST DU DIE STRATEGIE ÄNDERN 

Wenn wir den Punkt erreichen, wo wir uns in unserem Körper ausgezeichnet fühlen bzw. bereits nahe am gesetzten Ziel sind, dann können wir uns auch weniger oft wiegen, z.B. einmal in der Woche, am besten am selben Tag in der Woche und natürlich mit nüchternem Magen.  

Dabei ist es wichtig, dass wir beim Wiegen alle Einflüsse berücksichtigen und uns gegenüber ehrlich sind.  

Eine erhöhte Menge an Nahrung, Wasser, nicht durchgeschlafener Nächte, Feiern, Stresssituationen, Reisen, PMS usw. spielen beim Körpergewicht eine wichtige Rolle. 

Deshalb füge ich noch einen Rat hinzu. 

Während einer Figurveränderung solltest Du darauf achten, Deinen Fortschritt nicht und niemals ausschließlich nur an Deinem Körpergewicht zu messen.

Denn es geht um eine Angabe, die nur einen Teil Deines Erfolgs erfasst, doch bei Weitem ist es nicht die wichtigste Zahl – also pass auf, dass sie Dich nicht in die Irre führt.  

Ich rate Dir, neben dem Wiegen auch regelmäßig die Umfänge zu messen (wenigsten in Bauchnabelhöhe oder der Hüfte) und das Resultat mit Fotos zu untermauern.

Wenn Du alle Daten zusammenfügst, bekommst Du ein klareres Bild davon, wie gut es Dir geht. 

DIE SCHNELLE LÖSUNG IST JEDOCH EIN ERNÄHRUNGSPLAN.

Wenn Dich die Gewichtsschwankungen nerven, dann lohnt es sich, eine kleine Änderung ins Leben einzuführen und Ordnung in die Ernährung zu bringen.

Zusammengefasst: Sorgst Du dafür, dass Deine Ernährung ausgewogen, lecker und gesund ist …

… wird sich das auch positiv auf Dein Gewicht auswirken. 

Dafür kannst Du auch ohne Hilfe sorgen …

Doch lass Dir sagen, dass Du dieses Thema bedacht angehen solltest, was natürlich sehr viel Zeit und Geld kosten wird … 

oder …

…  Du schließt Dich meiner PK Küche an, löst dieses 30-sekündige Quiz, das ich für Dich vorbereitet habe und kommst so, zu Deinem idealen Ernährungsplan. 

=> Löse das Quiz hier.

ÜBER DEN AUTOR

Avtor

Michael Gersic

Michael Gersic ist Mitbegründer des Webportals Perfekter Körper, eines Portals übers Abnehmen und gesunden Lebensstil, das monatlich von mehr als 200.000 LeserInnen besucht wird.