michael-veggieFolgende Aussage könnte dich total aus dem Häuschen bringen: Gemüse kann eine der Ursachen für überschüssige Fettablagerungen sein!

Findest du den obigen Satz etwas merkwürdig, kann ich dich ganz verstehen.

Doch handelt es sich dabei um eine unverschönerte und etwas ironische Tatsache, die im Laufe des heutigen Beitrages Form annehmen wird. Glaube mir, nicht alles ist so schwarz-weiß, wie das auf den ersten Blick zu sein scheint.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Gemüse ist reich an gesundheitsfördernden Stoffen und darf auf einem ausgewogenen und abwechslungsreichen Speiseplan auf keinen Fall fehlen. In Gemüse enthaltene Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und vor allem Ballaststoffe sorgen fürs Wohlbefinden und sind ein wichtiger Begleiter auf dem Weg zu deinem Perfekten Körper.

MIT EINER LÜGE ZUM MILLIONENGEWINN

Es gibt aber eine Falle, in die du dich fangen kannst und die mehr Schaden als Nutzen anrichten kann. Was das ist, erfährst du im heutigen Beitrag auf dem Portal Perfekter Körper.

Es ist weithin bekannt, dass Gemüse viele Vorzüge hat, die dabei helfen, ein gesünderes Leben zu führen und das eigene Wohlfühlgewicht zu erreichen. Das beweisen auch zahlreiche Studien und Forschungsergebnisse. Zählt man hinzu noch den gesunden Hausverstand, ist es leicht nachvollziehbar, dass beim Gemüse nicht gespart werden soll.

An dieser Aussage hätten sowohl anerkannte Fitness-Experten als auch Ernährungswissenschaftler nichts auszusetzen.

Dieser (gesunden) Tatsache sind aber auch zahlreiche Großkonzerne aus der Lebensmittelindustrie auf die Spur gekommen und machten sich das Ganze zunutze. Doch Vorsicht!

Nicht auf Kosten von gesundem Gemüse, sondern mit Betrug und Schwindel machen sie hohe Gewinne! Welche Tricks für bessere Verkaufszahlen eingesetzt werden, erfährst du in den folgenden Zeilen.

GEMÜSESÄFTE

gemusesafteWas einige Gemüsesäfte-Hersteller versprechen, klingt wie Musik in den Ohren. Mit einem Glas »Frischsaft« könnte man genauso viele Faserstoffe, Vitamine, Mineralien und Antioxidantien, wie mit zwei Schüsseln Frischgemüse einnehmen. Klingt ja praktisch und gesund, nicht wahr?

Macht man daraus eine Tagesroutine rege man somit den Stoffwechsel an und verbrenne viel mehr überschüssiges Fett.

Nun, in der Realität sieht es da ganz anders aus. Dies bestätigte eine in der wissenschaftlichen Zeitschrift Lipids in Health and Disease veröffentlichte Studie.

ProbandInnen, die an dieser Studie teilgenommen haben, nahmen einen Monat lang regelmäßig Gemüsesäfte zu sich. Ergebnis nach einem Monat: Alle ProbandInnen haben an Körpergewicht und Fett zugenommen.

Wie konnte es aber dazu kommen?

Da die Ergebnisse nur schwer nachvollziehbar waren, nahmen einige WissenschaftlerInnen die Studie noch etwas präziser unter die Lupe. Sie kamen zu folgenden zwei Feststellungen:

  • Im Laufe der Verarbeitung verliert Gemüse einen Großteil der für den menschlichen Körper lebensnotwendigen Nährstoffe. Genau diese Nährstoffe sind der Hauptgrund, warum Kunden nach Gemüsesäften überhaupt greifen. Da aber in Supermärkten hauptsächlich nährstoffarme Gemüsesäfte vertrieben werden, kann man auf Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien & Co. vergessen.
  • Die zweite Feststellung liefert eine Antwort auf die Frage, warum mit der Einnahme von Gemüsesäften überschüssiges Fett dazugewonnen wird. Hauptgrund: Ein Großteil der Gemüsesäfte wird mit Fruchtsäften gemischt. Diese enthalten aber große Mengen von Fruktose bzw. Fruchtzucker. Nimmt man solche Produkte tagtäglich ein, erhöht man damit deutlich sowohl die Kalorieneinnahme als auch die Blutzuckerwerte. Folge: Anhäufung von überschüssigem Fett.

LÖSUNGSVORSCHLAG: Bereite dir statt einem gekauften einen hausgemachten und nährstoffreichen Gemüsesaft. Mein persönlicher Tipp: Smoothies. Mit Smoothies nimmst du nämlich auch Fasserstoffe ein, die aus den im Supermarkt verkauften Säften im Laufe der Verarbeitung entfernt werden.


TIEFGEFRORENE GEMÜSESOSSEN

gemusesosseBevor wir fortfahren, muss ein Thema unbedingt geklärt werden.

Sofern Gemüse nach der Ernte blanchiert und unter richtigen Bedingungen gelagert wird, enthält es noch immer viele Vitamine und Mineralstoffe. Tipp: Für Wintervorräte empfiehlt sich Gemüse schon im Voraus einzulagern und/oder einzufrieren.

Ein Problem entsteht aber dann, wenn industriell unverarbeitetes Tiefkühlgemüse mit tiefgefrorenen Gemüsesoßen oder ähnlichen, verarbeiteten Nahrungsmitteln gleichgesetzt wird.

Zwar verspricht die Vorderseite der Tiefkühl-Gemüse-Packung frischen und nährstoffreichen Gemüseinhalt, doch entspricht das nicht so ganz der Wahrheit. Zum Preis von vorzüglichem Geschmack und Haltbarkeit enthalten solche Produkte enorm viel Zusatzzucker, Transfettsäuren, Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe.

Und genau diese Zusatzstoffe versuchen viele Abnehmwillige im Laufe des Tages zu vermeiden und aus ihrem Speiseplan zu streichen.

Noch immer nicht überzeugt? Dann schaue dir doch mal beim nächsten Einkauf die Rückseite der Verpackung einer Tiefkühl-Gemüsesoße an. Da findest du auch die Zutaten und Nährwertangaben zum jeweiligen Produkt.

LÖSUNGSVORSCHLAG:  Mit etwas Fantasie kann jeder eine hausgemachte Soße zubereiten – aus frischem oder Tiefkühlgemüse. Damit tust du nicht nur dir sondern auch deinem Körper etwas Gutes.


FRITTIERTES GEMÜSE & PILZE & Co.

zwiebelringeZwiebelringe, panierte Zucchinischeiben, frittierte Pilze, usw. … außen knusprig, innen weich und lecker. Doch was nützt das, wenn die Zubereitung alles andere als gesund ist.

Ein Großteil dieser Speisen wird mit hydrierten Ölen zubereitet, die im menschlichen Körper nichts zu suchen haben.

Auf den Punkt gebracht: Hydrierte Öle sind gesundheitsschädlich und werden ausschließlich aus Geldgewinngründen einiger Großkonzerne in Supermärkten verkauft.

Denkend, Gemüse mit etwas Zusatzstoffen kann ja im Grunde nicht schaden, kann dies einen Kalorienüberschuss zur Folge haben, den der Körper nur mit Mühe verwertet.

Und das Schlimmste daran: Überschüssige Kalorien führen noch zu mehr Fett an Problemzonen.

LÖSUNGSVORSCHLAG:  Bekommst du Lust auf grüne Snacks und Beilagen, schlage ich vor, Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu legen, mit etwas Olivenöl, Salz und anderen Gewürzen abzuschmecken und zu backen. Ergebnis: Geschmackvolles, saftiges und gesundes Gemüse ;).


gemuse-snack-rezept

Da du nun über die Dos und Don’ts informiert bist, schlage ich vor, dass du »richtiges« Gemüse regelmäßig zu dir nimmst und so deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgst. Gemüse sorgt außerdem dafür, dass deine Mahlzeiten immer ausgewogen und abwechslungsreich bleiben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, da Gemüse auf verschiedenste Art und Weise zubereitet werden kann. Ein Beweis dafür ist das heutige Gemüse-Snack-Rezept, das dich nicht enttäuschen wird. Versuche das leckere Rezept doch aus. Feedback zum Rezept und noch wichtiger zum Geschmack ist mehr als erwünscht. Wenn du aber persönlich noch eine super Rezept-Idee für Gemüse-Snacks auf Lager hast, dann würde ich mich über deine Rezept-Empfehlung im unteren Kommentarfeld sehr freuen.

ÜBER DEN AUTOR

Avtor

Michael Gersic

Michael Gersic ist Mitbegründer des Webportals Perfekter Körper, eines Portals übers Abnehmen und gesunden Lebensstil, das monatlich von mehr als 200.000 LeserInnen besucht wird.